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Partner und Familie für Ratsuchende mit Problemen in Erziehungsfragen,  oder bei Problemen in einer Partnerschaft.
Ich bin Flploppy
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Multiple Persönlichkeit
Multiple Persönlichkeit Gesellschaftlich wie fachlich ein ausgesprochen viel diskutiert und sicher auch oft missverstandenes Thema. Wir mögen uns schon mit den beiden gängigen Klassifizierungen des DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) sowie des ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) schwer tun. Nicht etwa weil wir die fachliche Notwendigkeit einer entsprechenden Klassifizierung in Frage stellen, als vielmehr wir zur Diskussion stellen wollen, inwieweit bei einer Multiplen Persönlichkeit überhaupt von einer Erkrankung gesprochen werden darf. Es entspricht der menschlichen Natur alles von der Norm abweichende schnell als krankhaft einzustufen. Hierbei mögen wir aber gerne einstimmen in die Überzeugung vieler bekannter Fachkollegen, dass die Definition der Norm immer der gesellschaftlichen Betrachtung unterliegt. Aus der täglichen Arbeit ergibt sich für uns eigentlich ein viel umfassenderes Bild. Wir neigen in der Zwischenzeit viel mehr dazu, von einer sehr komplexen, vielschichtigen wie auch hoch funktionellen menschlichen Daseinsform zu sprechen. Einen genauen Überblick, wie viele Multiple Persönlichkeiten innerhalb unserer Gesellschaft leben, kann bis zum heutigen Tage niemand geben. Informationen zur Entstehung einer multiplen Persönlichkeit sind sowohl unvollständig wie widersprüchlich. Einigkeit herrscht nur darüber, dass die Entstehung einer multiplen Persönlichkeit immer Folge schwerer Traumatisierung ist. Wir möchten an dieser Stelle auch gar nicht über die vielen Erklärungsansätze philosophieren. Für uns zeigt sich aus der täglichen Arbeit ganz simpel der Bedarf an adäquater Begleitung für Betroffene, um diesen die Chance aufzuzeigen, unter dem Aspekt von vielerlei Interessen, Ängsten, Nöten und Sorgen auch nur annähernd einen gestaltbaren Alltag im Sinne einer gesellschaftlichen Interpretation herzustellen.   Diagnostischer Hinweis: Wir haben uns nach ausführlichen Überlegungen dazu entschlossen, in unserem Beratungsangebot nicht mehr mit dem Fachbegriff des DSM 330.14 Dissoziative Identitätsstörung zu agieren. Vielmehr möchten wir uns hier auf die   Klassifizierung des ICD 10 F44.81 konzentrieren, welcher klar von Multipler Persönlichkeit(sstörung) spricht. Wie im ICD 10 setzen auch wir hier bewusst eine Klammer um den Zusatz “Störung”.  Hintergrund hierfür ist die von uns bei vielen Betroffenen erlebte diagnostische Unsicherheit im Zusammenhang mit der DSM - Klassifizierung, und unsere Überzeugung, dass die deutschsprachige Begrifflichkeit des ICD 10 einfach schlicht   zutreffender ist. Wir sind davon überzeugt, dass viele Betroffene unseren Gedankengang gut nachvollziehen können.   Wir wollen uns gerne in Zukunft dafür einsetzen, dass in der Befundung von Betroffenen unter Nutzung der Klassifizierung des ICD 10 auch die korrekte Begrifflichkeit genutzt wird.  
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